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Break-Even-Rechner für deinen Onlineshop

Finde heraus, wie viele Bestellungen dein Shop pro Monat braucht, bis er keine Verluste mehr macht. Du gibst deine Fixkosten und deine Zahlen pro Bestellung ein und bekommst ein konkretes Monats- und Tagesziel.

Deine Zahlen

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Die Werbekosten pro Bestellung sind optional. Lass das Feld leer, wenn du noch keine bezahlte Werbung schaltest.

Ergebnis

Bestellungen pro Monat bis Break-Even
34
Deckungsbeitrag pro Bestellung
$13.40
Nötige Bestellungen pro Tag
1.1
Umsatz pro Monat bis Break-Even
$1,356.60

Die Break-Even-Formel

Break-Even-Bestellungen = Fixkosten ÷ (Verkaufspreis − Kosten pro Bestellung − Werbekosten pro Bestellung)

Die Klammer ist dein Deckungsbeitrag: das Geld, das eine einzelne Bestellung übrig lässt, nachdem alles abgezogen ist, was genau diese Bestellung verursacht hat. Warenkosten, Versand, Zahlungs- und Plattformgebühren und die Werbung, die nötig war, um diesen Kunden zu gewinnen. Was danach bleibt, ist das einzige Geld, mit dem du die Kosten bezahlen kannst, die sowieso anfallen, egal ob du eine Bestellung hast oder tausend.

Teilst du deine Fixkosten durch diesen Deckungsbeitrag, weißt du, wie viele Bestellungen nötig sind, um sie exakt zu decken. Darunter finanzierst du den Shop aus der eigenen Tasche, darüber landet der volle Deckungsbeitrag jeder weiteren Bestellung im Gewinn. Genau deshalb ist ein dünner Deckungsbeitrag so gefährlich: Halbiert er sich, verdoppelt sich die nötige Bestellmenge, und das Ziel kann längst unerreichbar werden, bevor der Deckungsbeitrag überhaupt negativ wird.

So nutzt du den Rechner

  1. 1

    Zähl alles zusammen, was du monatlich zahlst, unabhängig von deinen Verkäufen: Apps und Abos, deinen Shop-Tarif, E-Mail-Tools, einen Designer auf Retainer, Miete. Diese Summe sind deine Fixkosten.

  2. 2

    Trag den Verkaufspreis einer typischen Bestellung ein und dann die Kosten, die diese Bestellung verursacht: Ware, Versand sowie Zahlungs- und Plattformgebühren. Nimm eine realistische Durchschnittsbestellung, nicht deinen besten Fall.

  3. 3

    Wenn du Werbung schaltest, ergänze deine Werbekosten pro Bestellung (Gesamtbudget geteilt durch gewonnene Bestellungen). Dann liest du dein Monatsziel ab, den dazugehörigen Umsatz und die Tageszahl, an der du dich wirklich orientieren kannst.

Fixkosten und variable Kosten sind zwei verschiedene Dinge

Fixkosten bleiben gleich, egal wie viele Bestellungen du verschickst. Dein Shop-Abo, deine Bewertungs-App, dein E-Mail-Tool, deine Domain: Sie kosten in einem Monat mit zwei Bestellungen genauso viel wie in einem Monat mit zweitausend. Variable Kosten entstehen erst durch die Bestellung selbst. Warenkosten, Versand, Zahlungsabwicklung und das Werbebudget, das den Käufer gebracht hat, wachsen mit der Menge mit.

Am Anfang macht fast jeder denselben Fehler in dieselbe Richtung: Werbung wird wie eine monatliche Rechnung behandelt, ähnlich wie Miete, und landet bei den Fixkosten. Dabei ist Werbung für die meisten Dropshipping-Shops die variabelste Kostenposition überhaupt, denn du gibst genau dann mehr aus, wenn du mehr verkaufst. Steckst du sie in die falsche Schublade, sieht dein Break-Even angenehm niedrig aus, bis zu dem Moment, in dem du skalierst und der Verlust mitskaliert.

Der Deckungsbeitrag ist der Motor des ganzen Modells. Er zeigt, was eine einzelne Bestellung tatsächlich beiträgt, um den Laden am Laufen zu halten, und alles andere folgt daraus. Ein Shop mit gesundem Deckungsbeitrag trägt eine lange Liste an Abos locker mit. Ein Shop mit dünnem Deckungsbeitrag ist fragil: Eine einzige neue App, eine Versandpreiserhöhung oder eine etwas schlechtere Werbewoche schieben die nötige Bestellmenge dorthin, wo dein Traffic nie hinkommt.

Der Break-Even ist ein Ziel zum Steuern, keine einmalige Rechnung

Jeder Wert in diesem Rechner bewegt sich. Du erhöhst einen Preis, ein Lieferant erhöht seinen, du buchst eine App dazu, dein Werbekonto läuft besser oder schlechter, ein neuer Markt mit anderen Versandkosten kommt hinzu. Jede dieser Änderungen verschiebt deinen Break-Even leise, und die Zahl von vor drei Monaten beschreibt ein Geschäft, das es so nicht mehr gibt.

Rechne monatlich neu, am besten beim Monatsabschluss und mit echten Zahlen statt mit den erhofften. Und nutze das Ergebnis als Tagesziel. Eine Monatszahl bleibt abstrakt, dieselbe Zahl geteilt durch dreißig kannst du schon vormittags mit deinem Dashboard vergleichen, solange noch Zeit zum Reagieren bleibt.

Behalte außerdem zwei Versionen der Zahl im Kopf. Der Break-Even eines einzelnen Produkts deckt nur die Kosten ab, die dieses Produkt verursacht, und ist die richtige Brille, wenn du entscheidest, ob du weiter testest oder abschaltest. Der Break-Even des gesamten Shops trägt jedes Abo und jeden Overhead und beantwortet, ob sich das Geschäft selbst finanziert. Ein Produkt kann für sich klar profitabel sein, während der Shop drumherum weiter Verlust macht.

Häufige Fragen

Gehört mein eigenes Gehalt in die Fixkosten?

Nur, wenn du dich tatsächlich bezahlst. Es gibt zwei vertretbare Sichtweisen. Wenn du regelmäßig Geld aus dem Shop entnimmst, ist das eine echte Fixkostenposition und gehört in die Rechnung, sonst ist dein Break-Even Fiktion. Wenn du alles reinvestierst und von anderem Einkommen lebst, lass es weg, rechne aber zusätzlich einen zweiten Break-Even mit dem Gehalt, das du bräuchtest. Dann weißt du, was der Shop erreichen muss, bevor er dich tragen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Break-Even-Bestellungen und Break-Even-ROAS beziehungsweise -CPA?

Break-Even-Bestellungen ist eine Mengenfrage: Wie viel muss ich diesen Monat verkaufen, um meine Fixkosten zu decken. Break-Even-ROAS oder -CPA ist eine Frage pro Bestellung: Wie viel darf ein Neukunde kosten, bevor die Bestellung nichts mehr beiträgt. Beide beantworten Unterschiedliches, und du brauchst beide. Den Break-Even-ROAS nutzt du beim Bewerten von Kampagnen und beim Setzen von Budgets, die Break-Even-Bestellungen beim Bewerten, ob das Geschäft bei deinem heutigen Traffic überhaupt trägt.

Was mache ich, wenn die nötige Bestellmenge unerreichbar wirkt?

Das ist eine nützliche Information, kein Scheitern. Geh in der Reihenfolge der Wirkung vor: zuerst der Deckungsbeitrag, denn er steht im Nenner, und schon kleine Verbesserungen verschieben das Ziel deutlich. Preis erhöhen, bündeln, um den Warenkorbwert zu heben, Einkaufspreis verhandeln oder die Werbung effizienter machen. Erst danach schaust du auf die Fixkosten und wirfst Apps und Abos raus, die du ohnehin kaum nutzt. Bleibt die Zahl mit realistischem Traffic unerreichbar, liegt das Problem am Angebot, nicht am Marketing.

Sind Werbeausgaben fix oder variabel?

Ehrlich gesagt beides, je nach Zeitraum. Ein festes Tagesbudget verhält sich kurzfristig wie eine Fixkostenposition, weil es abfließt, egal ob die Anzeigen liefern, und daran solltest du in einer schlechten Woche denken. Über längere Zeiträume ist es variabel: Du erhöhst Budgets beim Skalieren und kürzt sie, wenn es nicht läuft. Die Modellierung als Kosten pro Bestellung ist der ehrlichere Weg, weil sie die Ausgabe an das koppelt, was sie erzeugt hat, und deinen Break-Even beim Wachsen nicht schönrechnet.

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