Droplink LogoDroplink
Kostenloses Tool

AOV-Rechner: Warenkorbwert berechnen

Berechne deinen durchschnittlichen Warenkorbwert aus Umsatz und Bestellungen — und sieh, was eine kleine Steigerung an zusätzlichem Umsatz, zusätzlichem Gewinn und leistbaren Werbekosten pro Bestellung bringt.

Deine Zahlen

$
%

Optional — Marge und Zielsteigerung schalten die Gewinn-Prognose frei

%

Ergebnis

Durchschnittlicher Warenkorbwert
$40.32
Warenkorbwert nach der Steigerung
$44.35
Zusätzlicher Gewinn daraus
Zusätzlicher Umsatz im selben Zeitraum
$1,250.00

Die AOV-Formel

AOV = Umsatz ÷ Bestellungen · Zusatzumsatz = AOV × Steigerung % ÷ 100 × Bestellungen

Der durchschnittliche Warenkorbwert ist der Umsatz eines Zeitraums geteilt durch die Bestellungen im selben Zeitraum. Er beantwortet genau eine Frage: Wie viel gibt ein Kunde pro Checkout aus? Weil es ein Durchschnitt ist, kann eine einzelne sehr große Bestellung ihn nach oben ziehen — bei stark unterschiedlichen Preispunkten lohnt sich deshalb auch ein Blick auf die Verteilung deiner Bestellungen.

Der zweite Teil der Zeile ist die Prognose. Eine Steigerung um X Prozent hebt jede einzelne Bestellung um X Prozent, also ist der Zusatzumsatz dein heutiger Warenkorbwert mal Steigerung mal Anzahl Bestellungen. Multipliziert mit deiner Marge vor Werbekosten ergibt das den zusätzlichen Gewinn — die Zahl, die entscheidet, ob sich die Umsetzung überhaupt lohnt.

So nutzt du den Rechner

  1. 1

    Trage den Umsatz eines klar abgegrenzten Zeitraums ein — letzte 30 Tage, letzter Monat oder eine einzelne Kampagne — und nutze jedes Mal dieselbe Definition.

  2. 2

    Trage ein, wie viele Bestellungen diesen Umsatz im selben Zeitraum erzeugt haben. Bestellungen, nicht verkaufte Stück und nicht Besucher.

  3. 3

    Optional: Trage deine Marge vor Werbekosten und die gewünschte Steigerung ein — der Rechner zeigt dann den zusätzlichen Umsatz und den zusätzlichen Gewinn.

Warum der Warenkorbwert der unterschätzteste Hebel im Paid Traffic ist

Die meisten Anfänger versuchen, Profitabilität über einen niedrigeren CPA zu retten. Aber der CPA entsteht in einer Auktion, die du nicht kontrollierst — du bietest gegen alle anderen, die dieselbe Aufmerksamkeit kaufen, und deren Budgets bewegen deinen Preis. Der Warenkorbwert entsteht in deinem eigenen Shop, auf der Produktseite und im Warenkorb, wo niemand gegen dich bietet.

Die Kette ist kurz: Ein höherer Warenkorbwert bedeutet mehr Deckungsbeitrag pro Bestellung — und dein Break-even-CPA ist genau dieser Deckungsbeitrag. Trägt eine Bestellung 30 $ Marge, darfst du bis zu 30 $ pro Bestellung zahlen und bist bei null. Hebst du den Warenkorbwert so, dass 40 $ Marge übrig bleiben, wandert die leistbare Grenze auf 40 $ mit.

Deshalb verändert der Warenkorbwert nicht nur, was profitabel ist, sondern was überhaupt möglich ist. Zielgruppen, Platzierungen und Kampagnen, die knapp zu teuer waren, sind plötzlich rentabel — und du kannst Traffic zu Preisen einkaufen, bei denen Wettbewerber aussteigen müssen. Modelliere die Steigerung hier und gib die neue Zahl danach in den CPA-Rechner.

Wie Shops den Warenkorbwert wirklich heben — nach Aufwand sortiert

Am günstigsten ist das Mengenangebot: zwei oder drei Stück desselben Produkts zu einem besseren Stückpreis. Es braucht keinen neuen Lieferanten, kein neues Creative und keine neue Landingpage. Am besten funktioniert es bei Verbrauchsprodukten, bei Artikeln, die man für mehrere Personen kauft, und überall dort, wo Nachbestellen nervt.

Danach kommen passende Cross-Sells im Warenkorb — ein Zubehör, das wirklich zum Hauptprodukt gehört, nicht irgendein zweiter Artikel — und eine Versandkostenfrei-Grenze knapp über deinem aktuellen Warenkorbwert, nah genug, dass sie erreichbar wirkt. Premium-Varianten kosten am meisten Arbeit, weil eine größere Größe oder bessere Version neue Beschaffung und neue Fotos braucht, heben den Warenkorbwert aber ganz ohne Rabatt.

Die Falle ist das rabattgetriebene Bundle. Ein Drei-für-zwei-Angebot kann den Warenkorbwert heben und gleichzeitig den Gewinn pro Bestellung senken, weil du den größeren Warenkorb mit deiner eigenen Marge bezahlst. Genau das deckt die Gewinn-Prognose hier auf: Trage die Marge ein, die du nach dem Rabatt hättest, nicht die von heute — und schau, ob vom Zusatzumsatz noch etwas übrig bleibt.

Häufige Fragen

Welcher Umsatz zählt für den Warenkorbwert?

Üblich ist der Nettoproduktumsatz: das, was Kunden für die Ware bezahlt haben, vor Versandkosten und Steuern, nach Rabatten und Retouren. Wichtiger als die Konvention ist die Konsistenz. Wenn du in einem Monat Versanderlöse mitzählst und im nächsten nicht, ist dein Trend wertlos — leg eine Definition fest, schreib sie auf und zieh jedes Mal denselben Report aus deinem Shop.

Warenkorbwert oder Customer Lifetime Value — was ist wichtiger?

Der Warenkorbwert misst einen einzelnen Checkout, der Lifetime Value alles, was ein Kunde über die gesamte Beziehung ausgibt. Verkaufst du Einmalprodukte und kaufst deinen Traffic über Ads, steuert der Warenkorbwert dein Tagesgeschäft, weil die erste Bestellung die Werbekosten allein tragen muss. Bei Verbrauchsprodukten oder Abos solltest du gegen den Lifetime Value bieten — der Warenkorbwert sagt dir dann, wie schnell sich die erste Bestellung zurückzahlt.

Ist ein höherer Warenkorbwert immer besser?

Nein. Der Warenkorbwert ist Umsatz pro Bestellung, und Umsatz ist kein Gewinn. Ein Rabatt-Bundle kann den Warenkorbwert heben und trotzdem die Marge jeder Bestellung drücken, und ein schwereres Paket kann zusätzlich den Versand verteuern. Bewerte jede Änderung am Deckungsbeitrag pro Bestellung, nicht am Warenkorbwert allein — genau deshalb prognostiziert dieser Rechner den Gewinn und nicht nur den Umsatz.

Wie verändert der Warenkorbwert meinen Break-even-CPA?

Dein Break-even-CPA ist die Marge, die nach Produktkosten, Versand und Zahlungsgebühren pro Bestellung übrig bleibt. Steigt der Warenkorbwert bei gleicher Marge in Prozent, steigt dieser Betrag mit — du darfst also mehr pro Kunde zahlen. Gib den neuen Warenkorbwert in den CPA-Rechner, um deine neue Obergrenze zu sehen, und in den BEROAS-Rechner, um den niedrigeren ROAS zu sehen, den du jetzt für Break-even brauchst.

Weitere kostenlose Tools

Droplink - Führendes Seller-Tool am Markt